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	<title>Nachzehrer . MP3 Music &#187; Reviews</title>
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	<description>Populaere Weltuntergangsmusik und Soundtracks zu zwischenmenschlichen Katastrophen als MP3-Download</description>
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		<title>Teen Taken begeistert Subkultur</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Nov 2002 17:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cora</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Mitte der 80er Jahre ver&#246;ffentlichten Nachzehrer ein &#252;beraus erfolgreiches 4-Track-Demo-Tape, das die schwarze Szene geh&#246;rig aufwirbelte und &#252;ber 2.000 Einheiten absetzte. Das Major-Label Metronome zeigte Interesse, der Deal wurde unterschrieben und kurz vor der Ver&#246;ffentlichung lie&#223; die Band &#8211; k&#252;nstlerische Differenzen waren der Ausl&#246;ser &#8211; die Ver&#246;ffentlichnung platzen. Es folgte der Tod des damaligen Schlagzeugers, ein unver&#246;ffentlichtes Livealbum und schlie&#223;lich die Aufl&#246;sung.</p>
<p>Ãœber zehn Jahre sp&#228;ter melden sich Nachzehrer mit ihrem offiziellen Deb&#252;talbum &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221;, welches als erstes Fremdsigning auf dem kleinen Label Nanopop erscheint, zur&#252;ck. Wie die Vorgeschichte und der plakative Plattentitel (der auf deutsch soviel wie &#8220;Jugendlicher von Aliens aus Zelt entf&#252;hrt&#8221; bedeutet!) schon vermuten lassen, hat man es hier keinesfalls mit einer gew&#246;hnlichen Band zu tun. Nachzehrer greifen sich Elemente aus Wave, d&#252;sterem Pop, Dance und Minimal-Electro und w&#252;rzen sie mit allerlei ausgefallenen Ideen. So entsteht eine au&#223;ergew&#246;hnliche Mischung, die zugleich tanzbar, eing&#228;ngig und abgefahren klingt.</p>
<p>Schon der industriell angehauchte Opener &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221; ist ein penetranter Ohrenstreichler mit Hitpotential, was der vierk&#246;pfigen bereits die Pole-Position in diversen Radio-Charts einbrachte. &#8220;Big Big Big Big Love&#8221; stampft gewollt monoton durch die Boxen und klingt dabei als h&#228;tte es die 90er Jahre nie gegeben. Wunderbar klischeetriefende Billigkeyboards wiederholen immerw&#228;hrend die gleiche Melodie und der Gesang tut es ihnen gleich, indem er die Zeile &#8220;My big big big big love&#8230;&#8221; gleich einem Mantra intoniert. &#8220;Poisonous Snake&#8221; demonstriert eindrucksvoll, dass weniger manchmal mehr ist und driftet &#228;hnlich wie das nachfolgende, funkig-groovende &#8220;The No-No Baby&#8221; Richtung Minimal-Pop ab. Immer wieder wissen Nachzehrer durch simple, aber &#252;beraus effektive Gesangslinien zu begeistern und nicht selten meint man hier einer 2002-Version von Joy Division zu lauschen, woran der charakteristische, tiefe Gesang von Frontmann Soah einen wesentlichen Anteil hat.</p>
<p>Aber auch von der d&#252;ster-morbiden Musik, die Monotonie und Minimalismus zu Stilmitteln erhebt, geht eine ganz sonderbare Faszination aus. Und dunkel ist selbige wahrlich, denn weder Licht noch Hoffnung dringen in das n&#228;chtliche Zelt von Nachzehrer, die darin ihre ein ums andere mal zum Scheitern verurteilten Love-Stories mit viel Pathos, Hingabe und abgedrehten Ideen vertonen. Und so kommt es, dass ein Liebeslied wie &#8220;I Love Susan&#8221; mit einer geh&#246;rigen Portion bitterer Ironie und Monotonie daher kommt und den Zustand der Gleichg&#252;ltigkeit so realistisch ins heimische Wohnzimmer transportiert, da&#223; man dabei bevorzugt im Gedenken an Susan mit dem Strick an der Decke baumeln mag. &#8220;Handsome&#8221; offenbart fette verzerrte Bass-Lines und einen &#8220;Drum&#8217;n'Bass&#8221;-Rhythmus, der jedem toten Muskel ein letztes Zucken entlocken d&#252;rfte und sp&#228;testens mit &#8220;Honey Kills&#8221; ist man dann in den Tiefen des 80er Jahre-Wave-Dschungels verloren und die Frage &#8220;Honey, will our love survive?&#8221; gewinnt im Rausche der Nostalgie eine ganz neue Bedeutung.</p>
<p>Mein pers&#246;nlicher Favorit h&#246;rt indes auf den Titel &#8220;Beloved In Return&#8221; und beendet die Platte nach all den rauschhaften, depressiven Erruptionen eher ruhig und besinnlich, jedoch nicht ohne eine Portion Groove, ohne die hier nichts geht. Fazit: &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221; ist das Album schlechthin, f&#252;r all jene dunklen Seelen, die im Durchwandern ihrer melancholischen T&#228;ler auch gerne mal das Tanzbein schwingen, um dabei in Nostalgie zu schwelgen. Gro&#223;artig! [/Quote]</p>
<p><a href="http://www.subkultur.com" title="www.subkultur.com" target="_blank">www.subkultur.com</a></p>
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		<title>E-Tron: Absinth f&#252;r die Ohren</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Nov 2002 16:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Quote] Stell dir vor&#8230;: Es ist Wochenende. Da du nichts besseres zu tun hast, gehst du in die Stadt. In eine etwas zwielichtige Kaschemme. Abgesto&#223;enes Pl&#252;sch-Ambiente in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Stell dir vor&#8230;: Es ist Wochenende. Da du nichts besseres zu tun hast, gehst du in die Stadt. In eine etwas zwielichtige Kaschemme. Abgesto&#223;enes Pl&#252;sch-Ambiente in erdr&#252;ckend-rotem, abbl&#228;tterndem 70er-Jahre Outfit. Halbdunkel. Spiegelkugel an der Decke. Du setzt dich hin, l&#228;sst dir von der aufgetakelten, aber gelangweilten Bedienung was zum Trinken bringen. Undefinierbares Ges&#246;ff. Auf der handtuchgro&#223;en B&#252;hne turnt ein mehr als leichtbekleidetes M&#228;del, das seine besten Tage offensichtlich schon ein Weilchen hinter sich hat, unmotiviert kaugummikauend vor sich hin.</p>
<p>In einer Ecke eine 3-Mann-Combo, denen man anh&#246;rt, dass sie diesen Job schon seit Ewigkeiten ohne Hochs und Tiefs Nacht f&#252;r Nacht herunterschrammelt. In den dunklen Nischen sp&#228;tmittelalterliche Halbglatzen, die, wenn sie allein da sitzen, die Dame auf der B&#252;hne mit gierigen Blicken verschlingen. Andere Herren vom Typ &#8220;Reisender in Sachen Haushaltsreiniger&#8221; werden von halbseidenen Weiblichkeiten zum Konsum &#252;berteuerter Getr&#228;nke animiert. Eine Atmosph&#228;re heruntergekommener Resignation. Depression wird durch billigen Pl&#252;sch und Plastik krampfhaft, aber erfolglos &#252;bert&#252;ncht&#8230; Jeden Augenblick erwartet man, dass sich jemand vom Schlage eines Charles Bukowski zu einem gesellt, um zusammen bei billigem Fusel die Tristesse dieses &#8220;Film Noir&#8221; zu ers&#228;ufen&#8230;</p>
<p>Diese Bilder dr&#228;ngen sich mir beim H&#246;ren von Nachzehrer&#8217;s Longplayer unwillk&#252;rlich auf. Sparsame Arrangements im Mid-Tempo-Bereich. Vocals, aus denen man unwillk&#252;rlich alkohol- und rauchgeschw&#228;ngerte endlos lange N&#228;chte voller Sinnlosigkeit und falscher Erotik heraush&#246;ren will. Lustig sind hier die oft jazzigen, manchmal mit einem schweren &#8220;Latin-Bossa-Touch&#8221; versehenen Rhythmen &#8211; ein relaxtes Grundger&#252;st aus akustisch (klingenden) Drums und Basses, das in krassem Gegensatz zu den knarzigen, quietschigen, von Zeit zu Zeit aber auch extrem &#8220;minimalen&#8221; Synthsounds steht, die die Rhythmik einrahmen. Zwischendurch &#8220;kranke&#8221; Gitarren, deren sparsamste Melodieb&#246;gen sich in die Gehirnwindungen fressen, um dort auf Dauer kleben zu bleiben. &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221; &#8211; ein seltsamer Titel, der Assoziationen zu den Trash-Horror-Filmen der 50er Jahre weckt. Zeitlose Musik in zeitloser Verpackung. Eine Schublade hierf&#252;r zu finden, ist meiner Ansicht nach fast unm&#246;glich &#8211; zu &#8220;eigen-artig&#8221; ist das, was uns auf dem Album pr&#228;sentiert wird. Musik, die den morbiden Charme heruntergekommener Strass-Ã„sthetik ausstrahlt. Musik, die einen vollkommen besoffen macht. Jedoch &#8211; und das ist das Gute daran &#8211; ohne einen schweren Kopf zu hinterlassen! Wem Velvet Underground &#038; Nico etwas sagen, wer bei den surrealen kneipenszenen bei &#8220;Twin Peaks&#8221; leuchtende Augen kriegt, wer eine heimliche Liebe zu Jerry-Cotton-Groschenheft-&#8221;Romantik&#8221; hegt &#8211; der ist hier 100-prozentig richtig! F&#252;r mich ist diese CD ein Kleinod, das ich mit absoluter Sicherheit auch noch in 10 oder 20 Jahren genie&#223;en kann, ohne a) das Gef&#252;hl haben zu m&#252;ssen, dass dies ein &#8220;Oldie&#8221; ist und bei dem b) auch kein Kater ob des akustischen Bes&#228;ufnisses zur&#252;ckbleibt. Fazit: &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221; ist Absinth zum H&#246;ren. Gef&#228;hrlich gut! [/Quote]</p>
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		<title>Legacy: Volle Punktzahl f&#252;r Teen Taken</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Nov 2002 08:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cora</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Gleich mit ihrem ebenfalls in dieser Ausgabe als Single besprochenem Ãœberhit starten Nachzehrer ins Album, was sich einerseits als Irref&#252;hrung, andererseits auch als Last erweist. Irref&#252;hrend n&#228;mlich deswegen, weil man den dort propagierten Sound im Fortlauf des Albums kaum mehr (mit einer Ausnahme) wiederholt, ebenso wie die bestechende Qualit&#228;t des Songs, der unbedingt ein Hit werden muss!</p>
<p>Das nachfolgende &#8220;Big Big Big Big Love&#8221; (habe ich jetzt alle Gro&#223;en im Sack?) macht bereits den radikalen Schwenk klar: eine futuristisch wirkende, durchgeknallte Variation eines Liebesliedes, das sich in einer fernen Zukunft wohl mehr&#228;ugige Mutanten auf Valium aus ihren gr&#252;nen M&#252;ndern pressen. Als ob man einen ein Der Plan-Remix eines Trio-Songs in eine degenerierte Zukunft geschossen h&#228;tte. Als ob Frank Sinatra bei einer LSD-Version von DAF eingestiegen w&#228;re. Die Elemente &#8220;Futurismus&#8221; und &#8220;Verfall&#8221; respektive &#8220;Dekadenz&#8221;, vielleicht hier der Fin-De-Siecle-Stimmung nahestehend, tanzend in den Untergang, heben auch das nachfolgende, tango- oder barpop-swingende &#8220;Poisonous Snake&#8221; aus dem Alltagstralala &#8211; h&#228;tte man Blue in Plastikt&#252;ten gesteckt, w&#252;rde ihre &#8220;Woman Of The World&#8221; auf eine wankende, taumelnde Erdscheibe blicken. &#8220;The No-No-Baby&#8221; haut in die gleiche Kerbe, bis das ebenfalls auf der Single enthaltene &#8220;Handsome&#8221; zumindest teils die Idee des Openers fortf&#252;hrt.</p>
<p>Nach dem schw&#228;cheren &#8220;Honey Kills&#8221; zeigt &#8220;Sitting Above&#8221;, welche Tiefe man mit minimalsten Mitteln erreichen kann: Monochromie klang nie sch&#246;ner blau. Yves Klein kann abdanken. &#8220;She wears a short dress but no underwear, I love Susan&#8221; &#8211; wer w&#252;rde das nicht? Die Keyboardlinie leckt sich schon die Lippen &#8211; feuchter Surrealismus mit einer GalaÂ´esken Susan als Zentrum. &#8220;Yellow Sweeties&#8221; schwimmen neben dem Submarine, locker und lecker geschlagen, sogar in Milch. Das verst&#246;rende &#8220;Run Baby Run&#8221; l&#228;&#223;t Nico im Himmel die Kirsche vom Cocktail schnippen &#8211; dabei wollte doch Madame nichts mehr trinken! Ambient triphoppend schlendert &#8220;Beloved In Return&#8221; (witzige Ode an Hope Sandoval, falls sich noch jemand an Mazzy Star erinnert?) zum Ausgang einer Scheibe, die zwischen all dem Durchschnittsm&#252;ll wieder die Elemente &#8220;Kunst&#8221;, &#8220;Eigenst&#228;ndigkeit&#8221;, &#8220;Charakter&#8221; und &#8220;Faszination&#8221; in die Musik transportiert. Gro&#223;, surreal, phantastisch, erotisch und eigen wie eine Skulptur von Niki de Saint Phalle. [/Quote]</p>
<p><a title="www.legacy.de" href="http://www.legacy.de" target="_blank">www.legacy.de</a></p>
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		<title>Hard Wired thinks of a soundtrack done for a 70&#8217;s spy film</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Oct 2002 06:35:48 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Following on from the review of the single, &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221;, I&#8217;m pleased to offer up a review of the album. &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221; is more of the same really, with no major shocks in terms of style from the single. Weighing in with twelve tracks, the sound is distinctly European and yet it carries an air of being sassy, sexy and mellow, all in one hit. The male vocals conjure up images of a smoky jazz club&#8230; no wait&#8230; cocktail bar. Yes that&#8217;s it. I&#8217;m torn in describing the sound to full effect &#8211; maybe think of a soundtrack done for a 70&#8217;s spy film by a german Brian Ferry, but using modern sounds. [/Quote]</p>
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		<title>Legacy liebt Devil&#8217;s Kiss</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Oct 2002 16:19:04 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Unglaublich!!! Nachzehrer waren bereits Ende der 80er m&#228;chtig in Tape-Kreisen angesagt, droppten dann von sich aus (!) ihren Major-Deal (!!) &#8211; und sind nun wieder da! Und wie! Der Titelsong dieser 6-Song-MCD hat absolut das Potential, einer der Clubh&#228;mmer des Jahres, des Jahrzehnts, wenn nicht des Jahrhunderts zu werden! Eine superpr&#228;gnante Melodie, einfach, aber absolut treffend und mit jeder Note am richtigen Fleck, ein Refrain, den man auch nach der zweiten Line noch mitniesen kann, ein angenehm verhalten, unpr&#228;tenti&#246;s-nasal vor sich hin wuselnder S&#228;nger, der so wunderbar nonchalant vor sich hin n&#246;lt, dass es eine wahre Pracht ist! Das St&#252;ck hat so viel Charme, Volumen, Klasse statt Masse, da&#223; man ihm seine Herkunft in jeder Note anmerkt (die Keyboards erinnern manchmal an Visages &#8220;Fade To Grey&#8221;, um dann sofort in eine poppig-minimalistische Schiene zu schwenken) &#8211; unbeschreiblich!</p>
<p>Den Maxi-Mix der Kameraden von No Comment gibt&#8217;s auch und in der Clubmix-Version peppt man das Ganze Y2K-tauglich auf, vermengt den rauhen Sound mit geschickten technoiden Anleihen und sorgt so auch in &#8220;moderner&#8221; ausgerichteten H&#228;usern f&#252;r den einen oder anderen Schwei&#223;ausbruch. &#8220;Handsome&#8221; geht wesentlich schr&#228;ger zu Werke, irgendwo zwischen No More und Les Immer Essen, w&#228;hrend &#8220;JPEG-Honey&#8221; neben dem zwinkernden Titel eher die minimalistische DAF- oder Der Plan-Schiene einschl&#228;gt. Ein wehm&#252;tiges Schmankerl gibt&#8217;s mit &#8220;Your Movements Are&#8230;&#8221;, live mitgeschnitten beim Auftritt in Montreux 1989: damals trommelte noch der kurze Zeit sp&#228;ter t&#246;dlich verungl&#252;ckte Originalschlagzeuger&#8230; In B&#228;lde steht uns zudem mit &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221; (presented by Scully and Mulder?) das komplette Album ins Haus, dem man angesichts dieser Leistung uneingeschr&#228;nkt entgegenfiebern darf. [/Quote]</p>
<p><a title="www.legacy.de" href="http://www.legacy.de" target="_blank">www.legacy.de</a></p>
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		<title>Hard Wired reviews Devil&#8217;s Kiss</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Oct 2002 08:33:16 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Distinctly European in it&#8217;s delivery, Nachzehrer are hard to place exactly. Rough, and yet mature sounding male vocals growl their way through the guitar and keyboard/synth laden tracks on offer here (out of the six tracks on offer, three are mixes of the title track), in a laid back, almost &#8217;sassy&#8217; sort of way. The sound is sexy, with an almost light hearted feel to it. Nothing is taken serious here, it&#8217;s a hot sunday afternoon and to be too intense is not the way. [/Quote]</p>
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		<title>Zillo bespricht Devil&#8217;s Kiss</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2002 16:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cora</dc:creator>
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		<category><![CDATA[future pop]]></category>
		<category><![CDATA[nanopop]]></category>
		<category><![CDATA[new wave]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Die Maxiauskopplung aus dem &#8211; mit einigen Jahren Versp&#228;tung erschienenem &#8211; Nachzehrer Deb&#252;talbum h&#246;rt auf den Namen &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221; und ist mit Sicherheit die gelungenste Auswahl die das Label Nanopop treffen konnte. &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221; im &#8220;Radio Mix&#8221; ist ein charmant-minimalistischer 80ies-Like-Kracher, der Fans und Freunde von altem New Wave Sound mit Sicherheit begeistern wird.</p>
<p>Der &#8220;Maxi Mix&#8221; wirkt ebenfalls wie eine Huldigung an die 80iger Jahre; welche Band fertigt heute schon noch klassische 12&#8243;-Mixes ihrer Songs an? Den Ohren gef&#228;llt es. F&#252;r Anh&#228;nger des eher moderneren, 4-to-the-floor Sounds ist wohl der &#8220;Club Mix&#8221; gedacht, der sich hinter keiner der angesagten Future Pop-Gr&#246;ssen verstecken muss. Wie von Nanopop gewohnt ist das enthaltene Material fast ausnahmslos exklusiv und auch die drei Bonustracks &#8220;JPEG-Honey&#8221;, &#8220;Your Movement Are&#8230;&#8221; und &#8220;Handsome&#8221; wissen durch und durch zu &#252;berzeugen. Durch diese Aufwertung wirkt die &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221;-Maxi schon mehr wie eine vollwertige E.P., so dass man nicht lange mit dem Erwerb dieses Silberlings fackeln sollte. [/Quote]</p>
<p><a title="www.zillo.de" href="http://www.zillo.de" target="_blank">www.zillo.de</a></p>
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		<title>E-Tron bespricht Devil&#8217;s Kiss</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 12:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cora</dc:creator>
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		<category><![CDATA[aliens]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[tape scene]]></category>
		<category><![CDATA[teen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Quote] Ist das geil! Endlich mal wieder Lala mit einem ureigenen Charakter! Eine Kapelle, deren Musik sich nicht so einfach in irgendeine Schublade stecken l&#228;sst. Nachzehrer ist ein Projekt, das bereits in den 80ern &#228;u&#223;erst umtriebig war und nach ersten erfolgen in der Tape-Szene den bereits laufenden Major-Deal in den Ausguss kippte! Und jetzt sind sie wieder da&#8230; Vorerst mit der vorliegenden Maxi, die uns Appetit auf das zu erwartende Album &#8220;Teen Taken From Tent By Aliens&#8221; (was f&#252;r ein genialer Titel) machen soll.</p>
<p>Musikalisch beschreitet Nachzehrer vollkommen eigene Wege und schert sich einen Dreck um Konventionen: Man nehme eine gewaltige Portion &#8220;Einfach-aber-gut&#8221;-Elektronik, f&#252;ge dann eine Prise dreckige Schrappel-Schrammel-Gitarren hinzu, garniere das Ganze mit einer kraftvollen und ausdrucksstarken Jungensstimme und versieht dieses kunterbunte Durcheinander mit eing&#228;ngigen Melodien und straighter Sp&#228;t-80er-Rhythmik. VoilÃ ! Fertig ist das &#8220;Nachzehrer-Men&#252;&#8221;!</p>
<p>Auf &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221; sind insgesamt sechs musikalische Leckerli versammelt: Eingeleitet wird der musikalische Kurztrip durch das gleichnamige Titelst&#252;ck in der Radio-Kurz-Version. Gute Musik mit Haken, Ecken und Kanten &#8211; und einer herausragenden Melodie mit Ohrwurm-Charakter. Und obwohl ich nicht unbedingt der gro&#223;e Gitarrenfreund bin, muss ich zugeben, dass sich die Saiten-Klangerzeuger hier bestens machen. Ein durchaus gelungener Opener, der Hunger auf mehr macht. Es folgt ein h&#252;bsches St&#252;ckchen namens &#8220;Handsome&#8221; &#8211; solide, kr&#228;ftige Untergrund-Pop-Mucke &#8211; welches wiederum von &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221; im Maxi-Mix abgel&#246;st wird. Diese Version wurde im &#252;brigen von den Ober-Synthwavepoppern No Comment beigesteuert und pr&#228;sentiert sich alles in allem etwas braver und flauschig-runder, wobei mir ganz besonders gut das richtig breite und dunkle Intro gef&#228;llt. &#8220;JPEG-Honey&#8221; geht dann wieder etwas heftiger zur Sache &#8211; hier wird mit Minimal-Strukturen und Minimal-Text eine depressive Sp&#228;t-80er-Stimmung erzeugt. Gelungen! Es folgt ein Live-Track namens &#8220;Your Movements Are&#8230;&#8221;, der bereits 1989 w&#228;hrend der letzten Nachzehrer-Tournee in Montreux aufgenommen worden war. Klasse! Auf diesem St&#252;ck trommelt au&#223;erdem noch der ehemalige Nachzehrer-Schlachzeuger, der kurze Zeit sp&#228;ter bei einem Autounfall ums Leben kam&#8230; Das absolute Sahneh&#228;ubchen &#8211; gewisserma&#223;en das Dessert, die Kalorienbombe, das Extra-Leckerschmeckerchen &#8211; ist das Schluss-St&#252;ck: &#8220;Devil&#8217;s Kiss&#8221; im Club-Mix! Ãœber f&#252;nfeinhalb Minuten geballte Abhoppel-Kraft, die den 80er-Sound mit modernen Club-Kl&#228;ngen und Zappel-Rhythmen verbindet. Ich bin mir fast sicher, dass es dieser eine Track zum Publikumsliebling in den bundes-teutonischen Tanztempeln bringen wird. Er h&#228;tte es verdient! Ehrlich&#8230;!</p>
<p>Abschlie&#223;end bleibt nur noch festzustellen, dass dieser Silberling hier wirklich Hunger auf noch mehr &#8220;Teufels-K&#252;sse&#8221; macht! Pr&#228;dikat: Empfehlenswert! Kaufen&#8230;! [/Quote]</p>
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